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Anneliese Michel

Anneliese Michel

(* 21. September 1952 in Leiblfing; † 1. Juli 1976 in Klingenberg am Main) war eine deutsche Katholikin, die an den Folgen extremer Unterernährung starb. Große Aufmerksamkeit erregte der Todesfall, weil in den Monaten vor ihrem Tod zwei katholische Priester mehrfach den Großen Exorzismus an ihr vollzogen.

Eltern und Herkunft
Anneliese Michel entstammte einem streng katholischen Elternhaus und einem ebensolchen Milieu in dem Weinort Klingenberg am Main am bayerisch-fränkischen Untermain.

Annelieses Vater Josef Michel (* 1917 in Klingenberg) stammte aus einer alteingesessenen Bürger- und Handwerkerfamilie. Nachdem er für drei Jahre das Progymnasium in Miltenberg besucht hatte, machte er im elterlichen Betrieb – sein Vater hatte ein Sägewerk und war Bau- und Zimmermeister – eine dreijährige Lehre zum Zimmermann. Daran anschließend wurde er zum Reichsarbeitsdienst, zur Wehrmacht und zum Kriegseinsatz an der West- und Ostfront eingezogen. Aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft kehrte er im Sommer 1945 zurück, besuchte in München die Bauhandwerkerschule und legte 1948 die Meisterprüfung ab, um dann von seinem Vater den Betrieb zu übernehmen. Nach dem Wunsch von Michels tief religiöser Mutter, deren drei Schwestern Nonnen waren, hätte er Priester werden sollen. Aus seinem Betrieb zog sich Michel im Jahr 1983 zurück.

Annelieses Mutter Anna Michel, geb. Fürg (* 1920 in Leiblfing / Niederbayern) hatte in ihrer Heimatstadt drei Jahre das Lyzeum und drei Jahre die Handelsschule besucht und danach im Büro des Vaters gearbeitet, der ebenfalls Sägewerksbesitzer war, wodurch Anna Michel ihren späteren Mann Josef Michel kennen lernte und 1950 heiratete. Sie brachte bereits ihre uneheliche Tochter Martha mit, die 1948 geboren worden war, als Anna Michel bereits mit Josef Michel verlobt war. Das Kind starb 1956 an einem Nierentumor, bekam als uneheliches Kind aber keinen Platz im Familiengrab der Michels, sondern wurde an der Friedhofsmauer in einem gesonderten Grab beigesetzt.

Die Familie baute sich ein Wohnhaus in Klingenberg, das östlich des Friedhofs und unterhalb der Weinberge liegt. In der Nähe befindet sich das vom Vater ererbte Sägewerk und Zimmereigeschäft, das durch Sohn Josef Michel erweitert und modernisiert und heute von der 5. Generation betrieben wird.

Da Anna Michel nicht nur im eigenen Betrieb arbeitete, sondern auch im Geschäft ihrer Eltern in Leiblfing aushalf, wurde Anneliese im Geburtsort ihrer Mutter geboren und getauft. Der ältesten Tochter Anneliese folgten in den Jahren 1954, 1956 und 1957 noch drei jüngere Schwestern.
Quelle und weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Anneliese_Michel

Luzifer über sich, über andere Dämonen und über die Hölle
x 1) Ich bin verdammt, weil ich Gott nicht dienen wollte und wollte selber Herrscher sein, obwohl ich ein Geschöpf war.

2) Ich war im Himmel, und zwar über dem Rang dessen, der auf dem Tische steht (= Erzengel Michael). Exorzist: „Du könntest bei den Cherubin sein!" Antwort: „Ja, da war ich auch."

3) Ich bin der Oberste von da unten; der Michael hat mich gestürzt. Jetzt kann ich ihm nichts mehr anhaben. Mir gehört die ganze Hölle.

4) Ich will mir die Erde erobern. Zuerst mache ich noch reiche Beute. Ich fülle mein Reich. Ich hole, wen ich holen kann, da dürft ihr euch darauf verlassen.

5) Ich bin der Vater der Lüge.

6) Ich höre nie zu kämpfen auf. Auf der Welt gefällt es uns viel besser. Ich kämpfe genauso um jede Seele wie der da (= Jesus).

x 7) Wisst ihr, warum ich so kämpfe? Weil ich wegen der Menschen schlechthin gestürzt wurde.

x 8) Wisst ihr, wer heute auf der Welt regiert? Nicht der, der sich auf der Welt geopfert hat! Das bin ich! Den..... (= Nazarener) haben die meisten verlassen. So blöd! Das ist eine kleine Herde, die ihm treu geblieben ist.

9) Ich halte nie, was ich verspreche.

10) Ich bringe euch schon noch durcheinander; ich bin der Diabolus.

11) Ich muss noch mehr aussagen. Wenn die .... (= Gottesmutter) mich nicht so zwingen würde! Das Weib hat mir den Kopf zertreten.

12) Ich sage die Wahrheit, wenn die .... mich zwingt.

x 13) Den Judas habe ich mir geholt. Er steht immer in meinem Dienst. Er ist verdammt. Er hätte sich nämlich retten können. Er ist dem nicht gefolgt, dem Nazarener.

x 14) Der Nazarener verzeiht immer, wenn ....

Die (Jungfrau Maria) hat es ihm oft genug gesagt, dass er sich bessern soll.

15) Frage des Exorzisten: „Würde er es wieder tun?" Antwort: „Nein, niemals!"

x 16) Der Judas hat viele Nachfolger.

17) Bei uns gibt's keine Ruhe in alle Ewigkeit; Ruhe gibt's da oben (= im Himmel).

18) Wisst ihr, wie es da unten brennt?

19) Bei uns ist kein Gehorsam; das gibt's nur da oben.

x 20) Bei uns gibt es kein Zurück, nie in alle Ewigkeit. Von uns kann keiner zurück. Es gibt keine Liebe; bei uns gibt es nur Hass. Wir haben nie Ruhe; wir bekämpfen uns gegenseitig. Wir wollen auch da hinauf.

21) Die Feinde der Kirche gehören uns.

22) Der Stolz führt die Menschen ins Verderben.

23) Wenn die Welt untergegangen ist, werden wir weitermachen. Dann wird es noch schlimmer werden. Wenn ihr eine Ahnung hättet, wie es da unten aussieht. Die Seherkinder von Fatima haben es gesehen.

Wenn ihr eine Ahnung hättet, wie es bei uns zugeht. Ihr würdet Tag und Nacht vor dem .... (Tabernakel) knien. Ich muss es sagen, weil die Hohe Dame mich zwingt.

Judas über sich, über andere Dämonen und über die Hölle
x 1) Ich bin verdammt in Ewigkeit, in Ewigkeit, in Ewigkeit! Ihr Kerle, wenn ihr euch nur vorstellen könntet, verdammt zu sein in alle Ewigkeit. Ich bin verdammt.

2) Ich habe mich erhängt, weil ich verzweifelt war und den .... (= Jesus) verraten habe.

Exorzist: „Warum hast du ihn verraten?"

Antwort: „Weil ich Geld gebraucht habe."

3) Ich geh nicht raus (= aus Anneliese), wo soll ich denn hinfahren?

4) Wegen dem .... (Luzifer) sitze ich in dem Loch; der Hund hat mich hinuntergezogen.

5) Der Nazarener stirbt für diese Gesellschaft. Hole mir aber jeden Tag genug. Die meisten glauben es nicht.

6) Diesen Nazarener habe ich geküsst. Dieser Nazarener hängt sich ans Kreuz; und ich bin doch verdammt, verdammt in alle Ewigkeit.

7) Ich bin der Vater der Lüge. Ich lüge wie gedruckt. Aber die .... (er schaut nach oben) zwingt mich immer wieder, dass ich es sage (= die Wahrheit).

8) Ich gehe nicht, da unten ist es so grauenvoll.

9) Die meisten glauben sowieso nicht mehr an mich; die sehr geehrten Herren Pfarrer sagen nichts.

10) Exorzist: „Du bist das Haupt aller Sakrilegien!"

Antwort: „Ja, das stimmt!" (aus dem Text des Exorzismus)

11) Exorzist: „Du bist schuld, dass die Freimaurer schwarze Messen halten"

Antwort: „Ja, ja. Z. Zt. sind wir sehr stark am Werk."

12) Exorzist: „Ich habe gemeint, du bist in Damiano."

Antwort von Judas: „Ja, ich kann überall sein zur gleichen Zeit."

13) Ich würde Tag und Nacht vor dem da (= Tabernakel) knien, wenn ich könnte.

14) Exorzist: „Maria wird dir den Kopf zertreten."

Antwort: „Ja, aber jetzt noch nicht."

15) Zwei Wahrheiten gibt es nicht; der oben versucht es mit der Wahrheit, wir versuchen es mit der Lüge.

16) Ich gehe nicht. Da unten ist so grauenvoll.

17) Der andere ist auch bei mir, der neben ihm gehängt hat (er weigert sich, dessen Namen zu nennen).

18) Wir werden kämpfen um jede Seele.

19) Wir wollen raus.

Nero über sich selbst
x 1) Ich bin der Dritte im Bund. Ich hocke auch da unten.

x 2) Ich habe die Christen umgebracht und dabei ein liederliches Leben geführt.

Kain über sich
1) Ich habe den Bruder erschlagen; ich brenne.

Hitler über sich und die Menschen
x 1) Ich habe so viele umgebracht und Kreuze herausgeworfen, und jetzt bin ich verdammt.

2) Die Menschen sind so saublöd; die meinen, nach dem Tod ist alles aus. Es geht weiter, oben oder unten!

Fleischmann über sich selbst
x 1) Ich bin der Sechste im Bund, und zwar ein verdammter Priester. Ich war in Ettleben Priester. Verdammt bin ich. Bei uns unten ist es grausam. Einer wie Sie war ich. Der Judas hat mich auch hierher gebracht.

2) Ich war nicht treu wie der Judas.

3) Ich bin verdammt, weil ich mein Amt so schlecht ausgeführt habe.

4) Wenn man verdammt ist, hat man das eine Ziel, auch Seelen zu holen.

5) Ich bin verdammt in Ewigkeit. Die Peinen sind grauenvoll.

6) Erschlagen habe ich einen. Außerdem habe ich Frauen gehabt.

7) Exorzist: „Warum haben Sie es gemacht?"

Antwort: „Weil mir das Amt zu schwer war. Ich habe zu wenig gebetet. Ich wollte immer schnell fertig werden. Jetzt schmachte ich da unten in alle Ewigkeit."

8) Ihr Priester, wenn ihr eine Ahnung hättet, welche Macht ihr habt!

9) Ich bin bedauernswert; aber es ist nichts zu wollen.

Aussagen der Dämonen über bzw. betreffs Anneliese bei den einzelnen exorzistischen Sitzungen
Luzifer 29.9.75: mehrmals: Die Rotznase ist besessen; das ist unser Werk.

Die kann keine Prüfung machen; dafür sorge ich auch.

Die Rotznase krieg ich nicht, die steht unter dem Schutz der Madonna.

Von der Rotznase habe ich genug. Die habe ich lange genug geplagt, mindestens 6 Jahre. Die habe ich so lange geplagt, dass sie krepiert ist.

Ich geh nicht raus und wenn du (gemeint P. Renz) 1000 mal deine Pfötchen bewegst (= zum Segen).

Die Rotznase ist verflucht; die gebe ich nicht her.

Allein gehe ich nicht. Wir sind ja noch mehr in ihr drinnen.

Judas: Der andere, der neben ihm gehängt ist (= li. Schächer), steckt auch noch in ihr drinnen.

Pater: „Sag mir seinen Namen!" Judas: „Ich sage es nicht! Wir sind nämlich alle zwei verdammt. Allein geh ich nicht."

Pater: Wer ist stärker, du oder der Gekreuzigte?

Judas: Da fahr ich halt in jemand anders ein; sind ja noch genug da.

Streit der Dämonen; keiner will raus.

Der andere, der in ihr drinnen steckt, der will auch noch nicht raus, da geh ich auch nicht raus. Du gehst raus – ich geh nicht! So geht es mehrmals hin und her.

Da hat sie (= Anneliese) das von Schippach gelesen von Barbara Weigand und ist nach Schippach, diese verfluchte S...., diese Sch....kirch und dieser Kerl, der vor mir steht (= Exorzist).

Die Rotznase kann keine Prüfung machen. Die Rotznase ist besessen; das ist unser Werk. Wiederum Streit unter den Dämonen wegen Ausfahrens. Keiner will zuerst raus. Sie beschimpfen sich gegenseitig mit Drecksau usw..

Wir haben die gepachtet; wir gehen nicht raus.

Ich muss bald raus; ja, da sind noch mehr drinnen, um dich zu plagen.

Pater: Seid ihr sieben? Nein, sechs!

Luzifer: Die Rotznase, in der sitz ich schon lange. Ich geh nicht; ich will sie allein haben.

Das Dreckwasser (= von San Damiano)! Und die Rotznase säuft es den ganzen Tag, dieses Sauzeug. Aber das glaubt heute keiner mehr. Die Rotznase, das verfluchte Aas.

Die plagen wir noch eine Weile, die Rotznase.

Der den verkauft hat (= Judas) muss als erster heraus.

Dass sie sich nicht aufgehängt hat! Aber die (= Muttergottes) hat sie nicht gelassen. Die ist nämlich unter ihrer Fuchtel.

Sie ist seit Anfang an verflucht worden. Die war noch nicht raus, da ist sie schon verflucht worden.

Die Rotznase gehört uns.

Ihr müsst noch mehr beten. Im Auftrag von der .... müssen noch .... (= Rosenkränze) gebetet werden, weil wir sonst nicht rausgehen. Es dauert noch mindestens ein halbes Jahr. Im Auftrag von ihr muss gefastet werden.

Luzifer 1.10.75: Es herrscht wieder Streit unter den Dämonen wegen Ausfahrens.

Die andere, wo verflucht hat, war ein Neidhammel, das Weib, wo ihre Mutter her ist.

6.10.75 Ich muss noch allerhand sagen. Die Rotznase muss dafür herhalten.

Pater: Du musst raus! Antwort von Luzifer: Ich will noch nicht; denn ich muss noch allerhand sagen.

Judas: Na, wir gehen nicht, Sie Dreckhammel, und wenn Sie den Dreck (= Exorzismus) tausendmal sagen, wir gehen nicht raus.

Ja, ja, die habe ich verflucht; ich bin nämlich auch noch in ihr drin. Die gehört dem da unten, die habe ich verflucht. Ich bleib schon noch eine Weile drin in der. Das verfluchte Weib das bin ich gewesen (= Judas).

6.10.75 Pater Rodewyk zu Judas: Jetzt könnt ihr euch aber auch wieder zurückziehen. Die Anneliese hält das ja körperlich gar nicht aus! Antwort von Judas: Die muss, weil sie verflucht worden ist. Der .... (Schutzengel) ist bei ihr, die hätt sich schon aufgehängt.

Luzifer: zu Pfarrer Alt: Die Rotznase ist nämlich verflucht worden; die gehört uns. Die .... aus .... hat sie verflucht. Die lebt nicht mehr.

Pater: Ist die bei euch? Antwort: Nein! Wie die das geschafft hat. Die Rotznase gehört uns.

Judas 10.10.75: Erst piesacken wir das Weib noch. Exorzist: Wie lange noch? Antwort: Wenn ich alles gesagt habe, werde ich ausfahren.

Nero 10.10.75: Die Rotznase ist verflucht worden von dem Weib. Ich fahre bald aus. Es gibt mehr von der Sorte wie die Rotznase.

Luzifer 13.10.75: Zu den Schutzengeln muss mehr gebetet werden. Zu den hl. Engeln und Schutzengeln muss mehr gebetet werden - das sind meine Feinde!

Der Schutzengel von der Rotznase ist hier. Bevor ich ausfahre, werde ich es sagen. Wir sind sechs. Es sind drei aus dem letzten Reich.

15.10.75 Die Rotznase päppelt alles aus. Jetzt kriegt sie auch noch Eingebungen von ihr (= Gottesmutter). Von der Sorte wie die Rotznase gibt es noch mehr. Die haben sie in die Nervenklinik geschafft. Die von .... (Frau N....) ist nicht verrückt. Sie spinnt nicht! Die muss büßen. Übertrieben ist sie, aber verrückt ist sie nicht. Der .... (= Heiland) lässt das zu, ja; die Rotznase rettet damit Seelen.

Pater: Die allerseligste Jungfrau wird helfen.

Wir sind fünf (außer Luz.) Judas, Nero, Kain, Hitler.

17.10.75 Ich traktiere die Rotznase so lange, bis sie krepiert. Merken kann sie sich auch nichts, weil wir das da oben blockiert haben. Dass sie immer ohnmächtig geworden ist, das haben wir auch gemacht.

Pater: Warum traktiert ihr Anneliese so? Antwort: Weil wir bald raus müssen und damit die Sch....kerle dies bald glauben! Ich habe gedürft.

Ich hocke in der da drinnen, weil die von einer Frau aus .... verflucht worden ist. Frau .... hat sie geheißen. Das war 1951. Weil sie ein gehässiges Weib war. Ja, wir haben sie verführt. Die Rotznase war so oft krank, alle 4 Wochen war sie krank im Bett gelegen. Das waren auch wir.

Die Ursachen vieler Krankheiten, das sind wir. Aber das sieht niemand mehr ein. Für die Kranken beten! Sein Leben nach dem .... (nach Christus) ausrichten; dann kann nichts mehr schiefgehen.

Im Abitur habe ich sie durcheinandergeschafft. Die A. machen wir müde. Wir hängen so an ihr.

20.10.75 Wir werden ausfahren in der .... (= Gottesmutter) ihrem Monat (= Oktober). Der Judas Iskariot soll als erster hinaus. Dann kommen die anderen. Ich komme als letzter im Oktober. Wir gehen im Oktober alle.

In Lohr (= Nervenklinik) hocken noch mehr. Wir wollten die Rotznase nach Lohr bringen. Es ging nicht vorwärts und nicht rückwärts. In Lohr hätt ich die Rotznase viel lieber. Es soll damit demonstriert werden, was für eine Macht wir haben. Und was für eine Macht wir über den Verstand und den Willen des Menschen haben.

Die Rotznase, gesponnen hat sie nie, wenn sie auch so ausgesehen hat (= in der Krise). Im Abitur, das hat sie bald nicht geschafft. Im Deutsch-Abitur haben wir ihr stundenlang eingeredet, dass sie verdammt ist. Der erste Ausbruch war nach der 10. Klasse. Der Judas hat es gemacht. Alle Krankheiten hat sie von uns, TBC, das im Kopf, Halskrankheiten. Wir haben sie vollständig fertiggemacht. Zum Selbstmord haben wir sie nicht gebracht. Das mit dem Verdammt sein, das war am schlimmsten für sie. Damit ihr seht, welche Macht wir über den Verstand und den Willen des Menschen haben. Wir haben ihr eingeredet, dass der .... (Heiland) sagt, sie ist verdammt.

Am letzten Tag im Oktober gehen wir auf einmal. Das gibt einen Spaß! Ihr habt die Macht, uns auszutreiben. Die meisten machen keinen Gebrauch. Das sind meine Liebsten. Einige gibt es, die glauben nicht einmal, dass es mich gibt: Das sind mir die Liebsten.

Luzifer 22.10.75: Die Rotznase wird die Prüfung doch noch machen. Wissen 20.10.75 tut sie nichts, weil sie nichts in ihren Kopf hineinbringt.

Die oben (= Gottesmutter) will, dass sie ihre Prüfung macht.

Die, die die Rotznase verflucht hat, ist die Frau .... Sie ist nicht verdammt. Das hat sie noch geschafft. Ich hätte sie zu gern bei uns gehabt. Aber leider, leider, leider!

Schade, dass ich bald raus muss. Die Rotznase verrät dauernd alles.

Wisst ihr, warum die nicht in der Heilanstalt gelandet ist? Weil durch sie alles gesagt werden musste, damit der Bischof alles erfährt.

Luzifer 22.10.75: Wir müssen bald raus. Die .... (= Gottesmutter) schmeißt uns raus. Wir sind verdammt in alle Ewigkeit. Wir wollen auch da hinauf. Wir wollen nicht heraus. Die Rotznase plagen wir weiter, wenn wir auch raus müssen. Die steht unter dem Schutz von der da .... (= Gottesmutter). Das Bild vom ... (Barmherzigen Heiland) ist schlimm! Das Bild können wir nicht sehen!

Am 31.10.75 abends werden wir ausfahren. Sie müssen da sein.

Fleischmann 24.10.75: Wir sind heute sechs, einer mehr, ein gefallener Priester.

Am 31.10.75 muss ich raus. Das Zeichen erfahrt ihr das nächste Mal. Ich habe den Auftrag nicht. Die Frau .... hat sie verflucht. Die hockt weit unten. Beten sollen Sie für sie!

Die Rotznase soll sich uns verschreiben; aber so weit haben wir es nicht gebracht. Sie ging zu viel in die Kirche. Dem Nazarener ist sie nachgefolgt. Aber wir machen es ihr schwer. Die haben auch so viel gebetet. Die Oma hat sie in die Kirche hineingeschleift. Sie war 6 Jahre alt. Die Oma hat sie fast jeden Tag vom Bett heraus.

Ich sitze schon seit Geburt in der drinnen. Die anderen sind nach und nach gekommen.

Es gibt genug von der Sorte, die die Leute verfluchen. Da gehen wir hinein.

Dem Kaplan Roth sein Neffe ist gestorben. Der ist auch da oben und guckt dauernd zu, und die Rotznase weiß es außerdem. Er ist in der Seligkeit, der Siegfried. Da könnten wir auch sein. Wir Affen! Er hat die Rotznase schon besucht, und zwar gestern. Er ist 20 Jahre alt. Die Barbara Weigand und ihm seine Mutter (= Oma Michel) ist auch da. Die Martha (= Schwester von Anneliese) ist auch da. Die sind alle versammelt.

Luzifer 27.10.75: Die Rotznase war nie weg von der Kirche (= nie in einer Todsünde). Das ist nicht zu fassen.

Fleischmann 27.10.75: Ich habe einen Auftrag für die, welche die Rotznase verflucht hat. Für die sollt ihr beten. Die hockt tief unten (= im Fegfeuer).

Luzifer 28.10.75: Ich werde der Rotznase die Gurgel abdrehen. Und zwar im Sommer hat die Rotznase zu spüren bekommen, dass wir keine Ruhe haben. Glaubt ihr, dass wir verschwinden?

Ausfahren schon. Deswegen dürfen wir doch noch piesacken.

Kain 31.10.75: Ich brenne (er weint).

Pater: Warum geht ihr nicht?

Antwort: Weil es da unten noch viel schlimmer ist. Erst soll der Hitler raus. Ich gehe nicht raus. Um 10 Uhr (= 22 Uhr) gehen wir heraus; nicht eher und nicht später. Anwesend: Mutter Gottes, Barbara Weigand, Siegfried, Oma, Martha, Pater Pio, Therese Neumann, Bruder Konrad von Altötting, hl. Josef und Schutzengel. Es fahren aus unter Namensnennung und Angabe der Gründe der Verdammung: Fleischmann, Hitler, Kain, Nero, Judas, Luzifer.

Judas 3.11.75: Wir gehen nicht raus; es dauert noch eine Weile. Da haben wir euch schön drangekriegt. Wir gehen nicht raus. Die Rotznase war heute in der Kirche. Die hat nicht in die Kirche zu gehen. Hören Sie auf mit Ihrem Sch.... (= Exorzismus). Das hilft ja doch nichts. Wir müssen noch nicht raus. Wir piesacken die Rotznase noch ein bisschen. Die weiß ja überhaupt noch nichts. Die kann die Prüfung nicht machen. Die Rotznase haben wir am letzten Freitag ganz schön fertig gemacht. Die Rotznase, wenn die noch einmal in die Kirche geht, das Weib, das verfluchte, da brüllen wir das nächste Mal.

Wir mussten noch nicht endgültig ausfahren.

Judas 8.11.75: Verdammt bin ich in alle Ewigkeit. Ich bin schon lang wieder da. Nachdem ich kurz ausgefahren war, kam ich gleich wieder zurück. Nenne mich nicht immer beim Namen!

Anwesend: Luzifer, Kain, Hitler, Judas, Nero.

Im Auftrag der Hohen Dame: Geduld haben!

10.11.75 Auf die Aufforderung des Paters zu weichen, antwortet Judas: Nein, noch nicht! Wir gehen noch nicht. Judas verlangt vielmehr, dass Siegfried fortgehen soll. Judas: Nennen Sie mich nicht immer beim Namen, weil ich da Zorn bekomme. Er regt sich wieder auf gegen den Kirchenbesuch von Anneliese, gegen die Einführung der öfteren hl. Kommunion durch Pp Pius X..

23.11.75 Die Rotznase war heute wieder in der Kirche. Das ist uns verhasst.

Pater: Die nicht gehen, die machen euch Freude? Antwort von Judas: Wenn die wüssten, was ihnen blüht! Pater: Du könntest uns einiges darüber sagen! Judas: Ich bin doch nicht so blöd! Denen soll es genau so dreckig gehen wie uns.

Anwesend: Gottesmutter, hl. Josef, Siegfried, Therese Neumann, Pater Jordan, Pp Pius X., Pater Pio, Oma und weitere Vorfahren, Schutzengel, Erzengel Rafael.

Judas: Das ist bald nicht zum Aushalten hier herinnen. Wir sind aber auch da, und zwar reichlich. Es dauert noch eine Weile, bis wir raus müssen.

Luzifer 12.12.75: Wenn sie noch einmal.... (= zur Kommunion) geht, zerreiß ich sie. Ich spuck das Ding (= Hostie) aus. Hinknieen tut sie sich auch noch, die dumme Sau!

Judas 14.12.75: Ich fahre nicht aus. Weil wir nicht müssen. Es dauert noch eine Weile, nicht mehr lange!

Pater: Wie viele seid ihr? Antwort: Das geht Sie einen Dreck an!

Pater: Sag deinen Namen! Antwort: Ich hab keinen Namen. Pater: Judas!

Judas 19.12.75: Pater: Wo ist der Fleischmann? Antwort: Der ist fort, der kann aber wieder kommen. Außerdem sind noch mehr da, die wisst ihr überhaupt nicht. Wir wollen auch hinauf (= in den Himmel). Wir sind verdammt, verdammt, in alle Ewigkeit! Raus! Raus! Aus der Rotznase wollen wir heraus. Bei der ist es nicht mehr zum Aushalten. Die hockt den ganzen Tag in der Kirche. Wir sind verdammt, verdammt! Pater: Geht doch raus! Antwort: Das geht nicht, weil Er (= Gott) es nicht zulässt, der da oben; der will das nicht haben. Der will, dass wir noch bleiben. Wir wollen raus aus der; die geht zum kommunizieren, die geht jeden Tag da vor; das ist nicht zum Aushalten. Wir wollen raus, raus, raus. Da kniet sie sich auch noch. Wir wollen raus, und der da oben lässt uns nicht!

Pater: Warum lässt er euch nicht raus? Antwort: Ja, warum, ja, warum?

Wir wollen raus, raus, raus. Hören Sie auf zu beten! Wir sind verdammt, verdammt, verdammt. Wir wollen raus, verdammt, verdammt!

Judas 30.12.75: Wissen Sie, was die in der Prüfung gewusst hat? Das ist nicht zu fassen! Sie hat eine (Note) 3! Bei der nächsten Prüfung fliegt sie durch. Der .... hat es erlaubt, dass der Dreck (= Exorzismus) gebetet wird.

Pater: Wenn du „Ave Maria" sagst, zittert die Hölle und fliehen die Teufel. Dämon: Ja, das ist wahr!

Pater: Warum dürft ihr nicht raus? Antwort: Das wissen wir nicht! Den linken Schächer haben wir geholt.

Judas 11.1.76: Beichten müsste man nochmals können!

Judas 16.1.76: Bis auf den Pfarrer sind alle da. Ich bin Judas Iskariot. Dem Luzifer passt das nicht.

Judas 23.1.76: Und die, die Plätze im Himmel einnehmen, die dürfen wir piesacken. In diesem Jahrhundert soll es so viele Heilige geben wie noch nie. Aber es kommen auch so viele zu uns herunter, und das glauben die Leute nicht, und die meinen alle, es muss ihnen gut gehen, und machen es sich schön bequem. Die sind ja alle so blöd! Wenn die wüssten! Aber dann bis es mal zu spät ist, dann gibt es kein Zurück! Die Rotznase, die Verfluchte, die dumme Sau, das Vieh, das blöde!

Judas 23.1.76: Pater: Die tut nicht, was ihr wollt? Antwort: Ne, aber manchmal doch. Das tun sie alle und selbst wenn sie bald

so sind wie die, welche die Plätze da oben einnehmen wollen, und das lässt Er zu, damit sie nicht hochmütig werden. Für was soll ich euch das sagen? In den Schriften steht's doch drinnen!

Pater: Ihr müsst mithelfen, die Ehre Gottes zu fördern? Antwort: Ja, so ist es. Das ist ja das Furchtbarste!

Pater: Warum bleibst du noch so lange hier?

Antwort: Um die Rotznase zu bearbeiten. Ich hau sie kurz und klein.

Pater: Geh in die Wüste! Antwort: Das ist noch ein schwacher Ausdruck, verdammt, verdammt!

Judas 26.1.76: Pater: Warum weichst du nicht? Antwort: Das geht nicht!

Pater: Der göttliche Heiland lässt dich nicht? Antwort: Ja!

Judas 1.2.76: Nächste Woche darf sie nichts fressen. Die soll fasten, die dumme Kuh. Die wollen wir piesacken und außerdem, fasten ist doch nützlich. Die verhungert schon nicht. Für die Prüfung darf sie essen. Die weiß überhaupt nichts. Die hat die letzte Woche überhaupt nichts gelernt, überhaupt nichts! Wenn's nach uns gegangen wäre, da hätte sie kein Abitur gemacht. Wir haben ihr immer entgegengearbeitet, immer dagegen. Der lässt es zu da oben. Schritt für Schritt.

Wenn wir einen in unserer Gewalt haben, dann tanzt er nach unserer Pfeife, genau so wie die Rotznase tanzen muss, wenn wir wollen, dürfen. Die kann nicht anders, die muss und wenn sie tausendmal nicht will, muss sie trotzdem, weil sie ein Mensch ist.

Ich hab Helfershelfer.

Pater: Wer hilft dir am meisten? Antwort: Ich spring Ihnen ins Gesicht.

Pater: Was habt ihr davon, wenn ihr die Anneliese piesackt?

Antwort: Unseren Spaß! Bei uns gibt's nur Grausamkeit und Qualen. Wir wollen raus!

Pater: Geht doch raus, wenn ihr wollt! Antwort: Das ist vorbei, wir haben's verpasst. Oh Graus! Das können Sie sich nicht vorstellen. Ja, hier brennt auch Feuer, aber noch viel schlimmer!

Pater: Fastnacht gefällt euch? Antwort: Ja, das gefällt uns.

Judas 8.2.76: Bei der Überreichung des Skapuliers durch Pater an Anneliese und der Aufforderung, nun zu weichen, Judas: Wir dürfen ja nicht, so schnell noch nicht. Im Sommer geht's wieder rund!

Judas 13.2.76: Zum Pater: Wir sind verdammt!

Deine Mutter, die ist jetzt raus aus dem Fegfeuer, und wir hocken da unten. Ihr Sch....bande, ihr gehört alle ausgerottet, alle, wie ihr dahockt.

Pater: Ihr sollt ausfahren! Antwort: Das geht nicht! Wenn die es wollen, die Hohe Dame und der .... (= Heiland). So lange ist es nicht mehr.

Pater: Weißt du, wann du ausfahren musst? Antwort: Ja, ihr müsst Geduld haben.

Pater: Wer sagt das? Antwort: Die Hohe Dame!

Pater: Wer hat gesagt, wir sollen weitermachen?

Antwort: Die .... (deutet durch Anneliese auf die Statue der Gottesmutter).

Pater: Sollen wir so weitermachen? Die Allerseligste Jungfrau befehle dir!

Antwort: Ich sag nichts aus, nein, nein, nein! Pfui, pfui, pfui. Ich bin Judas, ich sage nichts. Der Rotznase ihre Bude wäre ja bald abgebrannt. Sei nicht so vorlaut! Da habe ich mitgeblasen (= Brand im Zimmer). Das war ein schöner Spaß! Die dumme Sau, die braucht ja nicht immer geweihte Kerzen brennen. Leider, leider hat's nur ein bisschen gerußt.

Pater: Wer hat da geholfen? Wer denn schon, die ganze Allmacht da oben!

Judas 16.2.76: Pater: Wer seid ihr? Wir sind verdammt, ihr Sch....bände! Pater: Warum regst du dich so auf (beim Vorzeigen der Statue des hl. Erzengels Michael)?

Antwort: Weil er mir so gefällt, bestimmt nicht! Raus, raus, raus! Sie Aasgeier!

Judas 16.2.76: Pater: Ihr sollt die Anneliese zur hl. Kommunion gehen lassen. Antwort: Nein! Pater: Hast du gehört? Antwort: Ja!

Judas 20.2.76: Wir wollen raus!

Pater: Warum geht ihr nicht? Antwort: Wir wollen raus!

Judas 23.2.76: Wir sind verdammt, verdammt, verdammt! Wir wollen raus!

Pater: Warum bist du verdammt? Weil du den Herrn geküsst hast? Antwort: Weil ich verzweifelt bin.

Pater: Du kannst nicht mehr lange bleiben!

Antwort: Wenn Sie es so genau wissen, brauche ich es ja nicht mehr zu sagen.

Pater: Wird es in dieser Woche sein? Antwort: Nein, ich muss nichts sagen.

Pater: Wann darf Anneliese zur hl. Kommunion gehen? Antwort: Die darf nicht, der lässt es zu, der sich ans Kreuz hat schlagen lassen. Am Fasching sind wir losgelassen.

Judas 27.2.76: Die Rotznase machen wir noch zu Dreck, kapiert? Jawohl, die piesack ich heut nacht dermaßen.....

Pater: Ich verbiete es dir!

Antwort: Nein, weil ich sie zertret, das blöde Aas! Die ganze Nacht hat sie keine Ruhe. Es ist Fasching, und da braucht die Hohe Dame Ersatz für die anderen, welche die ganze Nacht nach mir tanzen. Jawohl, ich stell ihr nach!

Pater: Sie steht unter dem Schutz der Gottesmutter! Antwort: Ja, aber sie ist ein Mensch; sie muss nicht äußerlich toben, das geht auch anders. Pater: Wer bist du? Judas! Wir sind verdammt!

Fleischmann über die Schutzengel
24.10.75: Die Schutzengel sind Tag und Nacht hinter euch her, dass ihr dem Heiland folget. Wir gehen euch nach, Schritt für Schritt. Wir sind Geister. An den Schutzengel glauben die Leute heute nicht.

Luzifer über die Schutzengel
22.10.75: Das sind meine Feinde; ich hasse sie!

Weitere Äußerungen der Dämonen gegenüber dem Exorzisten und über andere Personen

P. Renz

Judas 29.9.75: 1) Zu P. Renz: Sie sind geweiht; es ist schrecklich. Sie bekomme ich nicht. Sie stehen unter dem Schutz der .... (Gottesmutter)

x 2) Du sollst mich nicht beim Namen nennen.

3) Ich weiß, dass Sie in China waren; da haben Sie mir genug abspenstig gemacht. Ich verstehe Sie nicht (er lachte dabei) ; aber ich verstehe Sie doch (= auch in chinesisch).

4) Ich würde Sie ja gern vergiften, heute nacht noch, wenn ich könnte.

x 5) Während der Pater in chinesischer Sprache betet: Ich verstehe Sie nicht, ha, ha, ha, lacht und sagt: Ich verstehe Sie doch. Er antwortet in einem fremdartigen Gemurmel.

Über Pater Rodewyk:
6) Der in Frankfurt hat mich schon ein paarmal ausgetrieben; aber jetzt kann er nicht mehr; er ist schon zu alt.

Über Herrn Pfarrer Alt:
x 7) Der in Ettleben hat mich verraten.

8) Zu H. x.... Deine Frau hat mir schon genug abgepappelt da unten. Sch.... Damiano. Deine Frau, das verfluchte Weib.

Über Gertraud (Schwester von Anneliese):
9) Die andere geht da hinunter in den Sch....ort nach Portugal und predigt von der da .... (= Gottesmutter) und hält Vorträge über Erscheinungen von 1917. Das glaubt keiner mehr. Die macht mir viel abspenstig, die Rotznase, die blöde, die Verfluchte. Jetzt kommt sie bald.

Über Roswitha (= Schwester von Anneliese):
10) Die Roswitha soll nicht soviel in die Kirche gehen, weil mir dies verhasst ist, weil die Menschen durch Gebet gerettet werden.

Über H. Bischof Dr. Rud. Graber
27.10.75 Luzifer über H. Bischof Dr. Rud. Graber (Regensburg):

x 11) Der Bischof Graber ist mir schon lang ein Dorn im Aug.

22.10.75 Luzifer über Saulus:
2) Der Saulus hat die Christen schön verfolgt; aber dann hat er mir Seelen entrissen.

22.10.75 Luzifer über Pfarrer von Ars:

13) Bei dem Pfarrer von Ars, bei dem sind wir rumgegeistert, und wir können noch viel mehr, wenn wir dürfen. Nur soweit die Ketten gelegt sind, dürfen wir.

23.1.76 P. Arnold zu Luzifer:

14) Du bist schuld an den Irrlehren z. B. von Küng! Luzifer: Ja, wir haben noch mehr. P. Arnold: Der Bischof Lefebvre?

Luzifer: Ach der, auf den hören sie ja nicht, wie schade! P. Arnold: Wer sagt „wie schade?" Luzifer: Ich nicht!

Luzifer über Barbara Weigand.
17. Oktober 1975
"Der Barbara Weigand haben wir auch genug zugesetzt."

22. Oktober 1975
"Der eucharistische Liebesbund soll verbreitet werden. Das kommt nicht zustande, das schwör ich euch. Die ganze Hölle wird dagegen sein. Den eucharistischen Liebesbund will ich nicht, weil mir dadurch Seelen entrissen werden."
"Der, den sie ans Kreuz genagelt haben, den der Judas verraten hat, will den Liebesbund!"

24. Oktober 1975
"Im übrigen hat sie es gesagt, die, welche die Kirche gebaut hat. Das glaubt man nicht mehr. Sie hat man ausgelacht und ausgespottet. Leider ist es doch wahr. Die Schriften (von Barbara Weigand) kommen bald heraus. Leicht mache ich es euch nicht."

22. Oktober 1975
Pater: "Können durch unsere Gebete noch viele Menschen gerettet werden?"
Antwort: "Ja, Verstockte auch, aber da muss gebüßt und geopfert werden, und zwar ausdauernd und beharrlich. Das macht ihr nicht. Vor allem ein gescheites Leben durch die Nachfolge von dem Nazarener! Die Barbara Weigand hat das oft genug gepredigt. Das hat sie auch nicht gern gemacht; aber sie hat es doch gemacht. Der Wille muss da sein, um sich zu bessern, und zwar immer."

27. Oktober 1975
"In den Bund geht niemand hinein."

Judas über Barbara Weigand.
9. November 1975
"Die aus Schippach ist für die Erneuerung zuständig."

23. Januar 1976
"Dem Luzifer passt das nicht, das sie (= Anneliese) das Zeug (= von Barbara Weigand) abschreibt, und mir passt das auch nicht. Ja, dass die Mächte der Finsternis immer stärker werden, das steht auch drin; das stimmt nämlich. Und dass die Menschen die Sitze einnehmen, die droben (= im Himmel – durch den Engelssturz) freigeworden sind, die dürfen wir piesacken."
"In diesem Jahrhundert soll es so viele Heilige geben wie noch nie. Aber es kommen auch viele zu uns herunter, und das glauben die Leute nicht, und die meinen alle, es muss ihnen gut gehen, und machen es sich schön bequem. Die sind alle so blöd. Wenn die wüßten! Aber dann, bis es zu spät ist, dann gibt's kein Zurück."

Abbildung: Anneliese Michel - * 21. September 1952 in Leiblfing; 1. Juli 1976 in Klingenberg am Main

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